kv_defence-land Landgestützte Verteidigung
Beobachtungsmodule
Mobile Beobachtung auf vorgeschobenem Posten
Um bei Friedensmissionen Zivilpersonen, Einsatzkräfte und Objekte zu schützen, werden Überwachungs- und Sicherungsaufgaben immer wichtiger. Nur wenn die Truppe selbst sicher ist, kann sie andere schützen. Notwendig ist, dass der Führungsstab im Einsatzgebiet rund um die Uhr die Informationen erhält, die flexible Entscheidungen gestatten.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, hat Carl Zeiss Optronics ein Überwachungsmodul (Rüstsatz) entwickelt, dass auf einem gepan- zerten, geländegängigen Allradfahrzeug (z.B. DINGO) montiert werden kann. Dieser Rüstsatz besteht aus einem Fiberglas-Hardtop mit Rahmenkonstruktion, der den Hubmast mit dem Schwenkneige- kopf mit seinen Sensoren aufnimmt. Die Stromversorgung erfolgt über die Versorgungsanlage des Fahrzeugs. Damit lassen sich Sicherungs- aufgaben in Krisengebieten autonom vom Stützpunkt – auch weit vorgeschoben – erledigen.

Der Transport des Rüstsatzes kann getrennt vom Fahrzeug erfolgen. Mit einfachen Feldmitteln kann das Basisfahrzeug innerhalb von ca. 1½ Stunden zum Beobachtungsfahrzeug umgerüstet werden.

Zur mobilen Beobachtung bei Tag und bei Nacht, insbesondere für vorgeschobene Beobachter der Infanterie, dienen NESTOR und OPUS-H. Diese handgehaltenen Geräte gestatten ihrer Vielfalt an Funktionen wegen die Ermittlung von Zielkoordinaten und können auch an tragbare Systeme adaptiert werden.

Beobachtung und Überwachung

Download